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Unsere Ziele

Grundsätzlich verfolgen wir die gleichen Ziele, die im

“Aktionsplan für den Schlaganfall 2018 - 2030” der Europäischen Schlaganfall-Organisation (ESO) festgeschrieben wurden:

  1. Reduktion der Schlaganfälle um 10%.

  2. Behandlung von 90% aller Schlaganfallpatient*innen auf einer Stroke Unit.

  3. Umsetzung von nationalen Plänen zur umfassenden Betreuung (Behandlungskette) von der Vorbeugung (Primärprävention) bis zum Leben nach dem Schlaganfall.

  4. Verwirklichung nationaler Strategien, gesunden Lebensstil zu fördern, negative Umwelteinflüsse wie Luftverschmutzung zu reduzieren und Gesundheitserziehung zu verbessern.
     

Als weiteres Ziel wird aufgeführt, dass 90% der Betroffenen

2035 von einem Schlaganfall-Spezialisten, das sind meist Neurolog*innen, 

nachbetreut werden sollen.
 

Es wird geschätzt, dass in den Ländern der  Europäischen Union

2019 ca. 780.000 Schlaganfälle auftreten, allein 270.000 in Deutschland.
Zudem wird vorhergesagt, dass zwischen 2015 und 2035 die Zahl der Schlaganfälle

um 34% zunehmen wird, bedingt vor allem durch das zunehmende Lebensalter der Bevölkerung.

Entsprechend werden auch die Kosten ansteigen, welche durch Schlaganfälle verursacht werden. Im deutschen Gesundheitssystem betragen die Behandlungskosten je Patient*in etwa 43.000 EUR, die durchschnittlichen Kosten je Patient*in im ersten Jahr nach Auftreten eines Schlaganfalls werden mit 19.000-20.000 EUR beziffert.

Was konkret können wir unternehmen,

um die genannten Ziele zu erreichen?

Wie können wir diese Entwicklung beeinflussen, wie aufhalten?


Alle Bemühungen sollten sich auf folgende Veränderungen konzentrieren:
 

  1. Intensivere Einbindung der Betroffenen durch nachhaltige Aufklärung und Information über die Erkrankung und ihre Risikofaktoren.

  2. Permanente (“penetrante”) Verweise auf die Bedeutung der Therapietreue (Adhärenz) als “Schlüssel zum Erfolg”.

  3. Konsequenter (“rigoroser”) Abbau  von Bruchstellen in der Kommunikation zwischen den Behandlungssektoren (z.B. Vorsorge, Krankenhaus, Facharzt, Hausarzt, Therapeuten, Nachsorge, Selbsthilfe) im Sinne einer “sektorenübergreifenden Versorgung”.

  4. Verbesserte Gesundheitserziehung, beginnend in der Familie,  in der Schule, in der Berufsausbildung und in jedem Arzt- oder Therapeutengespräch.
     

Entscheidend wird sein, ob es gelingt, alle Beteiligten auf diese Veränderungen einzuschwören und sich bewußt zu machen, dass sich alles um den/die Patienten/in dreht.

 

Diese/r muss überzeugt werden, mit im Boot sitzen.

Mit unserem Vorgehen und dieser Videoserie wollen wir einen Beitrag leisten,

uns diesen Zielen zu nähern.